Rosenkohl – Das ungeliebe Gemüse (von Ja)

Bei Rosenkohl schüttelt es viele Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Dieses kleine grüne bittere Gemüse was einem die Geschmacksknospen zusammenzieht.

So ging es mir viele Jahre auch. Ich habe ihn zwar wohl oder übel gegessen wenn er als Beilage im Restaurant oder der Kantine mitserviert wurde, aber ich hätte ihn niemals aktiv bestellt oder gar gekauft und zubereitet!

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Vor ein paar Jahren war ich bei meinen Eltern zu Besuch und mein Vater verkündete es gäbe Rosenkohl. Ich verzog mein Gesicht (wie wahrscheinlich 90% der Bevölkerung) und mein Vater fragte mich überrascht ob ich den nicht mögen würde.

Ich erklärte ihm der wäre mir zu bitter und er erklärte mir, dass SEIN Rosenkohl nicht bitter wäre und er mich in die richtige Zubereitung von Rosenkohl einweihen würde.

Der Trick dahinter ist denkbar einfach. Das einfache aber entscheidende Geheimnis ist das richtige putzen. Die äußeren dunkel grünen Blätter sind das richtig bittere am kleinen Kohl und die müssen restlos runter. Dann noch unten einmal kreuzförmig einschlitzen und dann kann man eigentlich nichts mehr verkehrt machen. Tatsächlich ist die Menge an Müll nachher oft erheblich größer als die Menge an Kohl die übrig bleibt.

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Die hellgrünen kleinen Kohlbälle können jetzt einfach in ein bißchen kochendes Salzwasser geworfen werden. Nach dem Abschütten ein bißchen Butter dran und Muskat und fertig 🙂 Wer es gerne deftiger hat kann zum Kohl noch gebratenen Speck geben.

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Ich empfehle wirklich jedem der Rosenkohl seit Jahren nicht mehr gegessen hat es noch mal zu versuchen. Es ist sehr sehr lecker und wenn man ihn vernünftigt putzt auch gar nicht so bitter wie man es kennt.

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